Tourismus und mehr


Bis zu 1200 Besucher täglich transportieren drei Fährschiffe in der Hochsaison von Bornholm nach Christiansö und wieder zurück. Das macht im Jahr etwa 70 000 Touristen zuzüglich ein paar tausend Segler, die auf Ihrem Ostseetörn hier zwischenlanden. Im Schnitt bleibt jedoch keiner der Ausflügler länger als zwei, drei Stunden auf den Inseln. Denn natürlich gibt es nur ein winzig kleines Hotel auf Christiansö. Mit vier Zimmern und insgesamt zehn Betten und gemeinsamer Toilette auf dem Flur ist das Angebot nicht gerade komfortabel. Wer es allerdings noch uriger will, kann auf dem kleinen Campingplatz im Nordosten seine Zelte aufschlagen. Doch ein Aufenthalt länger als eine Woche gilt hier schon als Langzeiturlaub!
Auf einem Inselrundgang läßt sich so manches Idyll entdecken...


Außer einem Hotel, im ehemaligen Haus des Festungskommandanten gibt es auch einen Kaufmannsladen, eine Gastwirtschaft, eine Töpferei und eine Räucherei auf den `Erbsen´. Neben dem Tourismus ist die Fischerei die einzige Erwerbsquelle für viele Insulaner. Täglich bringen sie ihren Fang mit dem Postschiff auf die Märkte nach Bornholm. Hier wie dort sind übrigens frisch geräucherte Bücklinge eine Delikatesse. (Eine besondere Spezialität Christiansös ist der Gewürzhering, der nur hier so zubereitet und mit Tomate, Ei und Brot serviert wird.)



Blick von Christiansö auf die Räucherei auf Frederiksö,
im Vordergrund die Drehbrücke aus dem Jahre 1912

Wenn dich die bisher gezeigten Bilder noch nicht hungrig auf einen Inselbesuch gemacht haben,
klick doch mal das Bild (s.u.) an! Wir laden dich zu einem kleinen Inselbummel ein.(ca.105Kb)


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