Die Erbseninseln heute

Die Erbseninseln, wie die Dänen Ihre östlichsten Gebiete nennen sind trotz ihrer nördlichen Lage, mit fast mediteranem Klima, der wärmste und sonnenreichste Fleck des Landes. Christiansö ist gerade mal 710m lang und 430m breit und damit etwa fünfmal so groß wie Fredericksö die Nachbarinsel. Dazwischen befindet sich ein ausgebauter Naturhafen, den eine 30m lange Drehbrücke überspannt.


Blick von Fredericksö auf die ehemaligen
Soldatenunterkünfte und den Hafen von Christiansö

Links der Feuerwehrschuppen,
dahinter die Hafenverwaltung
Früher Kaserne,
heute Verwaltungs- und Hafengebäude




>Aufgrund der Größe ihrer Inseln haben die etwa 130 Bewohner vielerlei Probleme:
Das Trinkwasser muß aus Niederschlägen gesammelt und aufbereitet werden. Nahrungs- und Stromversorgung, Müllentsorgung, sanitäre Einrichtungen und ärztliche Betreuung erfordern ebenfalls besondere Aufmerksamkeit, da die isolierte Lage lange und teure Transportwege nach Bornholm nötig macht. Im Winter gibt es zB. oft wochenlang keine Verbindung dorthin. Ein Rettungshubschrauber ist selbst im Notfall keine sichere Sache. Was nämlich, wenn es für einen Flug zu stürmisch ist?

In mehreren solcher Zisternen muß das Regenwasser
gesammelt werden, da kein Grundwasser zur Verfügung steht.

Zur Inselgruppe gehört, außer den beiden bereits genannten `Erbsen´, auch noch die kleine Insel Graesholm. Sie ist heute ein Vogelschutzreservat und darf aus diesem Grund nicht betreten werden. Genausowenig, wie die historische Festungsmauer (siehe Schild unten). Aber du kannst es anklicken und mehr erfahren!

mop@avpmm.com